John F. Kennedy

Mehrere Schüsse wurden am 22. November 1963 um 12.30 Uhr Ortszeit an der Dealey Plaza in Dallas abgefeuert. Der in einer Fahrzeugkolonne vorbeifahrende Präsident John F. Kennedy wurde dabei schwer verletzt und anschließend in das nahe gelegene Parkland Krankenhaus gebracht. Dort übernahm ein Ärzteteam um 12.36 Uhr die Notversorgung des sterbenden Präsidenten. Der Todeszeitpunkt von Kennedy wurde auf 13 Uhr festgelegt. John F. Kennedy war der vierte Präsident in der amerikanischen Geschichte, der einem Attentat zum Opfer fiel.

Blick durch ein Zielfernrohr
Durch das Studium aller wichtigen Zeugenaussagen und bislang geheimen US-Akten sind wichtige Antworten beim Kennedy-Attentat möglich. Der Buchautor Lothar Buchholz hat dieses Studium in seinen Büchern vorurteilsfrei dokumentiert. Der Leser kann so selbst entscheiden, wer für das Attentat auf Kennedy verantwortlich ist.

Tatort in Dallas

Die rote Markierung zeigt in etwa die Stelle, an der Kennedy getroffen wurde. Angeblich wurden Schüsse aus dem rötlichen Gebäude abgefeuert, welches sich von dort aus etwa in der 1 Uhr-Position befindet.

Das Attentat auf Kennedy

Als noch kaum jemandem bewusst war, dass gerade Geschosse durch die Luft flogen und Kennedy tödlich trafen, kommentierte ein Radioreporter die seltsamen Ereignisse, die sich vor seinen Augen abspielten:

Es scheint, als ob etwas auf dem Weg der Wagenkolonne passiert ist ... Zahlreiche Personen rennen den Hügel entlang der Elm Street hoch ... Jetzt stürmen Polizisten den Hügel hinauf ... Parkland Krankenhaus, es gab eine Schießerei.

Drei Schüsse

Die erste Meldung über das Attentat auf John F. Kennedy wurde ab 12.34 Uhr verbreitet:

Drei Schüsse wurden auf Präsident Kennedys Autokolonne in der Innenstadt von Dallas abgegeben.

Kugeln von Attentätern

Neun Minuten später folgte die nächste UPI-Meldung:

Dallas --- Präsident Kennedy und Gouverneur Connally wurden durch Kugeln von Attentätern in der Innenstadt von Dallas niedergestreckt. Sie fuhren in einem offenen Kraftwagen als die Schüsse abgegeben wurden. Der Präsident, sein schlaffer Körper lag in den Armen seiner Frau Jacquline, wurde eilig zum Parkland Krankenhaus gebracht.

Vereidigung von Lyndon B. Johnson

Zwei Fahrzeuge hinter dem sterbenden Präsidenten befand sich der amtierende Vizepräsident Lyndon Baines Johnson. Er wurde um 14.38 Uhr an Board der Air Force One auf dem Dallas Flugplatz Love Field als 36. Präsident der USA durch die Richterin Sarah Hughes vereidigt. Richterin Sarah T. Hughes (1896-1985) war die einzige Frau, die einen US-Präsidenten vereidigte. Sie erinnerte sich:

Ich begrüsste Frau Johnson und den Vizepräsidenten. Wir sagten nichts. Es gab wirklich nichts zu sagen. Er erklärte, 'Wir werden auf Frau Kennedy warten. Sie möchte dabei sein.' Als sie herein kam, sagte er ihr, an seiner linken Seite zu stehen und Frau Johnson zu seiner rechten.Sie weinte nicht. Ich stand direkt vor ihm und wiederholte den Eid und er wiederholte es nach mir, eine Hand auf dem Buch und die andere erhoben. Ich dachte, sie [Frau Kennedy] zeigt eine bemerkenswerte Haltung. Sie weinte nicht. Sie sagte nicht ein Wort. Ihre Haltung war herausragend. Ihre Tapferkeit war ausserordentlich.
Vereidigung Johnsons

Daran anschließend flog Johnson nach Washington. Im hinteren Teil der Maschine befand sich (angeblich) der Leichnam von Kennedy. Sechs Stunden später erfolgte die Autopsie seiner sterblichen Überreste im Bethesda Navy Hospital durch ein Ärzteteam der amerikanischen Marine.

Viele der schärfsten Kontroversen zum Mord an John F. Kennedy wären vermieden worden, wenn die Autopsie - wie es die texanischen Gesetze vorschrieben - sofort in Dallas vorgenommen worden wäre. Aber der Secret Service und der neue Präsident Lyndon B. Johnson bestanden auf einem sofortigen Abflug aus Dallas. Die sich daraus entwickelnden Widersprüche führen in ein Labyrinth der Wahrheiten.

John F. Kennedy

Rede Kennedys in Forth Worth

* 29.05.1917 in Brookline, Massachusetts
† 22.11.1963 in Dallas, Texas
35.Präsident der USA

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