| Untersuchungskommissionen |
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Um die Aufklärung des Attentates, dem Mord an Präsident John F. Kennedy, haben sich verschiedene Kommissionen bemüht. Deren Abschlussberichte beruhen auf Beweisen, die ihnen durch das FBI, den Secret Service, der CIA und anderen staatlichen Organisationen zur Verfügung gestellt wurden. Es gibt hunderttausende von Dokumenten. Die verschiedenen Gremien kamen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Warren Kommission 1963-1964Unter Leitung Earl Warrens wurden unter Einbeziehung von staatlichen Ermittlungsorganen knapp 600 Personen befragt und über 3000 Beweisstücke flossen in die Untersuchungsergebnisse ein.
Clark Ausschuss 1967-1968Die medizinischen Originalbeweise wurden unter Leitung Ramsey Clarks überprüft.
Rockefeller Kommission 1975Der Ausschuss untersuchte die Aktivitäten der CIA innerhalb der USA unter Führung von Nelson Rockefeller. Der Bericht enthält eine Abhandlung über die mögliche Verstrickung der CIA beim Attentat auf Kennedy.
Church Ausschuss 1975Untersucht wurden Regierungsoperationen in Bezug auf geheimdienstliche Aktivitäten unter Senator Frank Church. Mögliche Beziehungen zwischen der CIA und dem Attentat auf Kennedy wurden durch das Subkomitee unter Leitung von Richard Schweiker durchgeführt.
Sonderausschuss des Repräsentantenhauses 1975-1979Untersuchung sämtlicher Aspekte des Attentates auf Kennedy unter Nutzung aller vorliegender Beweismaterialien und vergleichende akustische Untersuchungen eines durch die Dallas Polizei angeblich zur Tatzeit aufgenommen Tonbandes.
FBI und Akademie der WissenschaftenVom FBI wurde 1980 eine Studie zur Überprüfung der Schlussfolgerungen der akustischen Untersuchungen des Abgeordneten-Ausschusses in Auftrag gegeben. Zwei Jahre später beauftragte das Justizministerium die Akademie der Wissenschaften mit einer nochmaligen Überprüfung.
Kongreß-Ausschuss 1988Diese Untersuchung ist offiziell nicht dokumentiert, weshalb deren Existenz nicht sicher ist. Dass sie stattgefunden hat, geht zumindest durch die Aussagen eines Zeugen hervor. Gegenstand der Untersuchung waren demnach auch die Autopsiefotos, die in der Nacht der Ermordung von Kennedy entstanden waren. Prüfungsausschuss für Attentatsdokumente 1994-1998Als Reaktion auf den Oliver Stone Film »JFK-Tatort Dallas« wurde dieser Ausschuss gebildet. Seine Aufgabe als unabhängige Einrichtung bestand darin, soviele Dokumente wie möglich über das Attentat für eine Veröffentlichung zu überprüfen, die von Bundesbehörden bislang als zu empfindlich angesehen wurden. Der Ausschuss verstand sein Mandat auch darin, Zeugen unter Eid zu vernehmen und bestehende Widersprüche zu klären. |
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