Lee Harvey Oswald

Der Mörder von Lee Harvey Oswald heißt Jack Leon Ruby. Jack Ruby erschoss Oswald vor laufenden Fernsehkameras nur zwei Tage nach dem Mord an Kennedy. Ruby werden Kontakte zur Mafia nachgesagt. Demnach soll er Oswald in ihrem Auftrag erschossen haben.

Drei Jahrzehnte später wurde bekannt, dass selbst diese knappe Aussage von Frau Kennedy durch die Untersuchungskommission verfälscht worden ist.

Sein Motiv nach eigener Aussage: Er wollte der Witwe Kennedys den Auftritt vor Gericht ersparen. Aus diesem Grund sagte Frau Kennedy lediglich in privater Atmosphäre und sehr kurz aus.

Ruby brachte Oswald bei dessen Überführung in ein anderes Gefängnis für immer zum Schweigen und »ersparte« nicht nur Frau Kennedy den Auftritt vor Gericht, sondern auch Oswald einen fairen Prozess vor einem ordentlichen Gericht. Dieser hätte ihm alle rechtsstaatlichen Mittel in die Hand gegeben, sich zu verteidigen. Diese Möglichkeit endete am 24.11.1963 schlagartig und führte zu den vielfältigsten Spekulationen, die bis heute anhalten.

Ruby erschießt OswaldAssociated Press
Robert H. Jackson
Quelle:wikipedia.org

Die Tötung Oswalds, inmitten von 70 Polizeibeamten und über 30 anwesenden Reportern wird oftmals als Indiz für eine Verschwörung angesehen. Was war geschehen? Angeblich gelang es Ruby, nur 2-3 Minuten vor Oswald in die Tiefgarage des Polizeigebäudes zu gelangen. Einige zeitliche Abläufe gehen sogar nur von 30 Sekunden aus. Niemals hat einer der Anwesenden ausgesagt, Ruby beim Betreten des Kellers beobachtet zu haben. In der Tat ist es bis heute ungeklärt, wie Ruby in die Tiefgarage gelangt ist. Auch der mit ihm durchgeführte Lügendetektortest ist bei den Experten umstritten. Der Untersuchungsausschuss von 1979 schloss die Möglichkeit der Bekanntschaft von Täter und Opfer nicht grundsätzlich aus.

Nach dem Attentat wurde Oswald in das selbe Krankenhaus gebracht, in dem Kennedy und Connally zwei Tage zuvor behandelt worden waren. Ärzte äußerten ihre Meinung, dass die Bauchwunde beim heutigen Stand der Medizintechnik nicht zum Tod geführt hätte. Traurige Wahrheit: Kein einziges Wort sprach Oswald mehr vor seinem Tod. Es gab keinerlei Geständnis.

Und so ist es einer der unbestrittenen Fakten, dass der vermeintliche Mörder des Präsidenten jegliche Tatbeteiligung immer und zu jeder Zeit bestritten hatte. Dessen Mörder Jack Ruby wurde für seine Tat in einem Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Noch vor dem Beginn des Berufungsverfahrens im Januar 1967 verstarb Ruby an einem Krebsleiden.

Wer war Jack Ruby?

Rubys Leben ist wie das von Oswald mit Geheimnissen umwoben. Ihm werden Kontakte zur Unterwelt nachgesagt. Seine Karriere begann in Chicago mit angeblichen Beziehungen zu Al Capone. In Dallas unterhielt er einen Nachtklub. Es gibt Hinweise darauf, dass er Oswald im Auftrag der Mafia tötete oder sich das Opfer und der Täter länger persönlich kannten. Alldem widersprach die Untersuchung von 1964. Sie fand keinerlei Hinweise darauf.

Aber 15 Jahre später kam durch einen neuerlichen Untersuchuchungsausschuss etwas mehr Licht in das Dunkel. Deren Schlussfolgerung:

Weder Oswald noch Ruby stellten sich als die »Einzelgänger« heraus, wie sie von der Untersuchung 1964 gezeichnet wurden.

Ruby wurde 1964 einem Lügendetektor-Test unterzogen, bei dem er leugnete, irgendetwas mit dem Mord an Kennedy zu tun zu haben. Dieser Test wurde durch Experten der 1979 neuerlich bewertet. Wegen einer Vielzahl von Verfahrensfehlern konnte zu keinem eindeutigem Ergebnis gekommen werden. Aber die Frage: »Unterstützten Sie Oswald beim Attentat?«, zeigte die größte Reaktion Rubys. Er unterdrückte seine Atmung, der Blutdruck stieg. Was den Ausschuss schlussfolgern ließ: Ruby »log möglicherweise«, als er die Frage mit »Nein.« beantwortete.«

Lee Harvey Oswald

Oswald im Polizeigewahrsam

* 18.10.1939
† 24.11.1963
Angestellter

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